„DIE ENTWICKLUNG DER NATÜRLICHEN STIMME“
Methode von Kristin Linklater gestaltet durch Dorothee Föllmer

Jedes Training beginnt mit einem Aufwärmen des Körpers. Ihn aufzuwecken, zu spüren wie es Ihm geht, was er braucht. Dadurch erfährt man an sich selbst den strukturellen Aufbau des Körpers und seiner Funktion. 

Die Stabilität und Unterstützung des Skeletts, die Aktivität der Muskeln. Das Lernen von Entspannung auch in der Aktivität hat positive Wirkungen auf  das Nervensystem, das Zwerchfell, die Resonanzräume und die Stimme.

Dann geht es weiter zum Seufzer der Erleichterung. Das Berühren des Tons  führt zu dem Erleben, dass jeder Klang nur das Ergebnis eines Gedankens oder einer Emotion ist, die in einem selbst wächst und sich nach Außen äußern will. Zunächst arbeiten wir meist mit sehr starken imaginären Bildern, die das innere Auge anreichern sollen. Es entsteht Lust und Leichtigkeit verbunden mit einem Vertrauen in sich selbst. Der Stress, dass der Atem nicht reicht und man in Atemlosigkeit verfällt, wird abgebaut. Man macht die Erfahrung, dass der Körper uns automatisch ausreichend mit Luft versorgt. 

Auf diese Erfahrung aufbauend gehen wir zum Weiten und Kräftigen der inneren Räume über: Zum Aufspannen des Brustraums, zum Befreien des Nasenraums und zum Trainieren des Zwerchfells. So werden neue Resonanzräume geschaffen und die vollständige Kapazität des Körpers ausgeschöpft. 

Dann geht es zu den tiefen, mittleren und oberen Resonanzräumen. Resonanzen im Körper zu spüren ist für viele eine sehr faszinierende und stärkende Erfahrung. Hier liegt die Vielfältigkeit des Ausdrucks verborgen. Auf diesem Weg bauen wir spielerisch die angelernten Muster und Blockaden ab. 

 

Probleme, die wirkungsvoll bearbeitet werden können:

  • piepsige Stimme
  • kehlige Stimme
  • behauchte Stimme 
  • Kippen der Stimme
  • Heiserkeit
  • Schnappatem
  • Atemlosigkeit
  • monotones Sprechen
  • Ausdruckslosigkeit
  • Nuscheln

Dorothee Föllmer | hallo(at)stimmcoach-foellmer.de